Pressebereich

Aus Speyerer Aktuell – Vorankündigung vom 17.11.2017

In der zweiten Veranstaltung der Vortragsreihe Arbeit 4.0 der Johann Joachim Becher-Gesellschaft Speyer referieren Marion Witte und Michael Finkler über das Thema „Veränderungen der Arbeitswelt – ein Überblick zu Arbeit 4.0“. Die Referenten geben Einblick in die bereits stattfindenden Veränderungsprozesse. Sie thematisieren unter anderem Arbeit 4.0 in der Praxis, volkswirtschaftliche Perspektiven, Industrie in einer vernetzten Welt, Verdrängung bestehender Technologien, Produkte und Dienstleistungen, Chancen und Risken der gegenwärtigen Entwicklungen sowie die Auswirkungen der Entwicklungen auf die Menschen.

Marion Witte ist Geschäftsführerin der „targets GmbH“, Management- und Markenberatung. Unter anderem ist sie seit 20 Jahren auch Akademische Lehrbeauftragte an der Hochschule Pforzheim im Studiengang  Werbung / MCM (Master CreativeCommunication and Brand Management).           Michael Finkler ist Geschäftsführer der proALPHA Business Solutions – proALPHA – Partner des „Cluster Smart Logistik“ des FIR/RWTH Aachen. Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt sich Michael Finkler mit Organisationsberatung und Einführung von ERP-Systemen in mittelständischen Unternehmen.  Die Veranstaltung findet am Montag, 20. November 2017, 18 Uhr, Historischer Ratssaal der Stadt Speyer, Maximilianstraße 12, statt.

 Aus Schwetzinger Zeitung vom 23.11.2017:

Vortrag Michael Finkler und Richard Linxweiler beleuchten Chancen und Risiken der Arbeit 4.0

Virtuelle Welt wächst rasant  

aus: Schwetzinger Zeitung vom 23.11.2017

Mit der Verlegung der Veranstaltung in den Historischen Ratssaal hatte Peter Zimmermann, Vorsitzender der Becher-Gesellschaft, eine glückliche Hand bewiesen. Etwa 100 Besucher lauschten den Ausführungen der Referenten. Eine Resonanz, für die das Becher-Haus im Judenhof als üblicher Veranstaltungsort nicht ausgelegt ist.

An einem Strang ziehen

Finkler ist Vorstandsmitglied beim Fachverband Software und Digitalisierung im Deutschen Verband für Maschinen- und Anlagenbau, ferner Mitglied im Forschungsinstitut für Rationalisierung an der Technischen Hochschule Aachen und Geschäftsführer des Software-Unternehmens Pro Alpha Business Solutions, das unter anderem Lösungen zur Effizienzsteigerung anbietet. Richard Linxweiler, der kurzfristig für die ursprünglich vorgesehene, aber verhinderte Referentin Marion Witte, ist Professor für Marketing und Markenführung an der Hochschule Pforzheim. Neben seiner Lehrtätigkeit beschäftigt er sich mit Forschungs- und Praxisprojekten aus den Bereichen Markenführung, Marken-Design, Markencontrolling und Simplex-Branding.

Beim praxisnahen Blick auf kommende Veränderungen der Arbeitswelt lenkten beide Referenten die Aufmerksamkeit auf volkswirtschaftliche Perspektiven, sie thematisierten die Auswirkungen einer vernetzten Welt auf die Industrie und gingen auf die Verdrängung von bestehenden Technologien, Produkten und Dienstleistungen ein.

Dass die Herausforderungen der Zukunft nur zu stemmen sind, wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an einem Strang ziehen, wurde schnell klar. Reale und virtuelle Welt wachsen in immer schnellerem Tempo zu einem Internet der Dinge und Dienste zusammen, und etablierte Geschäftsmodelle werden verdrängt.

Als Beispiele für disruptive Veränderungen, also der möglicherweise vollständigen Verdrängung einer Technologie, eines Produktes oder einer Dienstleistung wurden genannt: Vom Buchladen zum E-Book, vom Plattenladen zum Streaming, von den Gelben Seiten zum Marketplace sowie vom Taxi zum Ride Sharing. Für manchen Besucher geradezu erschreckend war der Blick auf China, wo ein Unternehmen auf der Basis von Datenmodellen bereits in drei Tagen ein Haus aus dem 3D-Drucker herstellte. „Wir müssen neue Geschäftsmodelle generieren, Plattformen schaffen, die Politik muss Hemmnisse abbauen und in Bildung investieren“, betonte Finkler. Warum Daten das künftige „Gold“ für Wirtschaft und Gesellschaft sind, machte er am Beispiel der „rasend schnell wachsenden Plattformen“ von Unternehmen wie Google, Amazon und Facebook deutlich. Der Bereich Künstliche Intelligenz explodiere geradezu, er werde Einfluss auf alle Lebensbereiche haben und nur wer die Kontrolle über Daten besitze, werde künftig zu den Gewinnern zählen“, erklärten die Referenten unisono.

Zentrale Anlaufstelle angeregt

Im Moment entscheide sich die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Welche Folgen die fortschreitende Digitalisierung für Beschäftigte hat, machte Linxweiler am Beispiel des 3D-Drucker-Hauses in China deutlich, wo viele Wanderarbeiter nun überflüssig würden. Zu den „Verlierern“ in Deutschland zählte er vor allem die Verwaltungen. Andererseits prognostizierte er für den Fall, „dass es läuft“, einen Nettogewinn an Beschäftigung. Vor allem IT-Mitarbeiter würden dringend gesucht.

Angeregt wurde die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle auf Bundesebene sowie die Einstellung von qualifiziertem Lehrpersonal an den Schulen. „Es sind nicht die Stärksten der Spezies, die überleben, nicht die Intelligentesten, sondern die, die am schnellsten auf Veränderungen reagieren können“, klang der Vortagsabend mit einem in die Zeit passenden Zitat von Charles Darwin aus.

 

 

„Back to the Future“ – ein Marken-Beitrag von Prof. Richard Linxweiler (targets GmbH) in der Zeitschrift Markenartikel

 

Was müssen Markenverpackungen beachten, damit sie zu erfolgreichen Marken werden? Ein Interview der Fachzeitschrift creativ verpacken mit Professor Richard Linxweiler von der targets GmbH (April 2017).

 

 

„Modern aus Tradition“

Was die Revivals von Traditionsmarken auszeichnet und wie sie wieder richtig in Szene gesetzt werden können (creativ verpacken 3/2016)

 

 

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