Corporate Culture
Mit einer nachhaltig gelebten, gut formulierten Unternehmenskultur fördern Sie nicht nur das Image eines Unternehmens, sondern wirken auch aktiv Mitarbeiterschwund entgegen. Die demographischen Zahlen belegen, dass in einigen Jahren mehr denn je nach gut ausgebildetem Personal gefragt wird.
- Wie machen Sie Ihr Unternehmen für Studienabgänger und „Professionals“ so attraktiv, dass man sich gerne bei Ihnen bewirbt?
- Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, nicht verfrüht in Rente zu gehen?
Wir bei targets, bieten Ihnen umfassende Beratung und Konzepte zu allen Prozessen, der Corporate Culture. Ob Erstformulierung eines Konzeptes oder auch bei Veränderungsprozessen, die in den Köpfen aller Organisationsmitgliedern verankert werden müssen. Effizient und nachhaltig.
Corporate Culture, was ist das überhaupt?
Die Corporate Culture bildet ein System von Werten und Normen innerhalb des Unternehmens und prägt das Verhalten und Handeln aller Mitarbeiter, vom Management bis zum normalen Mitarbeiter aller Hierarchieebenen.Die Hauptaufgabe ist, die Kommunikation und den gegenseitigen Umgang intern zu regeln und zu beeinflussen. Diese formulierte und zum Ziel erklärte „Unternehmenskultur“, bindet das Corporate Behaviour (Unternehmensverhalten) und die Corporate Communication (Unternehmenskommunikation) unweigerlich mit ein.
Der Erfolg eines Unternehmens steht in unmittelbarem Zusammenhang zu einer ausgeprägten und gelebten Unternehmenskultur.
Sie wird sowohl von internen Unternehmensmitgliedern, als auch von Dritten wahrgenommen und trägt somit zum Image bei. Ausgehend davon, dass ein Unternehmen schon lange am Markt besteht, haben sich von Beginn an bestimmte Traditionen und Verhalten geprägt und auf die Mitarbeiter übertragen. Dies geschieht, geschichtlich betrachtet meist erst einmal latent bzw. unbeabsichtigt. D.h. wenn z.B. ein Unternehmensgründer maßgeblich seine eigenen individuellen Werte auf das Unternehmen überträgt und Abbildungsprozesse stattfinden, nicht selten als „ungeschriebene Gesetze“, dann ist Unternehmenskultur entstanden.
Diese evolutionäre Entwicklung unterliegt einem Wandel, z.B. wenn der Unternehmensgründer austritt und ein neues Management eingesetzt wird, neue Ziele verfolgt werden, ökologische oder ökonomische Anpassungsprozesse stattfinden. Um bei Veränderungen oder beim Aufsetzen neuer Leitbildprozesse die Wahrnehmung positiv zu steuern, kommt es maßgeblich darauf an, mit den gesellschaftlichen Anforderungen und Marktveränderungen im Konsens zu stehen.
„Beispiele für eine ausgeprägte Unternehmenskultur:
- Mitarbeiter dürfen während der Arbeitszeit Sport machen (wenn die Ziele trotzdem erfüllt werden).
- Bei Toyota darf jeder Mitarbeiter, egal ob Manager oder einfacher Schichtarbeiter, das Produktionsband anhalten, wenn es Probleme gibt. Den Mitarbeitern wird ein hohes Maß an Eigenverantwortung eingeräumt.
- Statt Schwächen der Mitarbeiter zu beseitigen, werden Mitarbeiter in ihren Stärken gefördert und evtl. auf eine andere Stelle versetzt, um das Potenzial optimal zu nutzen.
- Mitarbeiter dürfen einen gewissen monatlichen Zeitrahmen nutzen, um eigenen Ideen für das Unternehmen nachzugehen.
- Ein Mitarbeiter wird vor der kompletten Mannschaft vom Chef gelobt, weil er ein Problem mit Ideenreichtum gelöst hat. - Mitarbeiter werden immer ernst genommen, wenn Sie Probleme vortragen.
- Jeder Mitarbeiter kann jederzeit zum Chef gehen, um Ideen zu besprechen und weiter zu entwickeln.
- Der Austausch zwischen den Mitarbeitern aller Ebenen wird gefördert, z.B. mit regelmäßigen Treffen oder Workshops (Wissenstransfer)“.
Die positiven Auswirkungen einer aktiven und nachhaltig geprägten Unternehmenskultur sind z.B.:
- Hohe Mitarbeitermotivation - Höhere Produktivität - Eigenverantwortlich handeln (dadurch Entlastung des Vorgesetzten)
- Effizienteres Arbeiten
- Loyalität gegenüber des Unternehmens
Je nachdem, wie die Unternehmenskultur ausgelegt ist, kann sie aber auch negative Aspekte mit sich bringen wie z.B.:
- Zu starke Konformität
- Ängste bei Veränderungen
- Geringe Anpassungsfähigkeit
- Kein Zulassen von Kritik

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